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Das richtige Jagdmesser auswählen

Wer sich online oder im lokalen Handel nach einem neuen Jagdmesser umsieht, der wird von der Auswahl fast erschlagen. Inzwischen haben sich viele Händler am Markt etabliert, die diverse Modelle, Größen und Ausführungen anbieten. Doch an welchen Kriterien kann festgemacht werden, ob ein bestimmtes Jagdmesser tatsächlich den individuellen Anforderungen gerecht wird? Das ist manchmal gar nicht so einfach.

Diese Anforderungen sollte jeder Nutzer an ein Jagdmesser stellen

In erster Linie muss das Jagdmesser gut in der Hand liegen. Je besser man das Messer greifen und festhalten kann, desto kleiner ist das Risiko, dass das Messer aus der Hand fällt oder der Nutzer abrutscht.

Gut in der Hand liegen kann ein Messer nur dann, wenn der Griff aus einem widerstandsfähigen Material besteht, welches auch bei festem Zupacken nicht nachgibt und dennoch nicht zu starr ist.

Viele Verbraucher entscheiden sich an dieser Stelle für das Material Holz.Ein Griff aus Holz sieht bei einem Messer nicht nur gut aus, sondern kann in Sachen Haptik ebenso überzeugen. Allerdings hat es den Nachteil, dass es aufgrund der nicht ganz glatten Oberfläche weniger hygienisch ist als zum Beispiel Kunststoff oder Metall.

Das neue Jagdmesser muss zwar über eine robuste Klinge verfügen, es darf aber trotzdem nicht zu schwer sein. Sonst kostet es beim Arbeiten mehr Kraft und macht den Nutzer weniger ausdauernd. Das muss nicht sein!

Messer zum Klappen oder festes Messer

Ein Messer zum Klappen sieht auf den ersten Blick extrem praktisch aus. Es passt in jede Hosentasche und lässt sich mit einem einzigen Handgriff ausklappen, wenn man es braucht. Allerdings kann die Klinge auch dann wegklappen, wenn das Messer gerade genutzt wird.

Ebenfalls nicht unterschätzen sollten Nutzer, dass Klappmesser genauso schnell verschmutzen wie feste Messer. Sie lassen sich dann allerdings schwerer reinigen, weil sich feiner Schmutz und Flüssigkeiten in den Scharnieren und Falzen ansammeln.

Meistens bringen feste Messer zudem eine längere Haltbarkeit und generell eine dickere Klinge mit sich. Wer viel mit dem Jagdmesser arbeitet, sollte sich daher für ein festes Jagdmesser und gegen das Klappmesser entscheiden.

Die Klinge macht den Unterschied

Die Form der Klinge entscheidet bei einem Jagdmesser darüber, wie gut es schneidet und welche Arbeiten problemlos damit ausgeführt werden können. Je nachdem, für welche Zwecke das neue Messer eingesetzt werden soll, muss eine andere Klingenform gewählt werden.

Vor allem sehr lange oder zu spitz zulaufende Klingen eignen sich nicht für Jäger oder Förster. Um das Wild adäquat versorgen zu können, sollte das Messer vor allem eine kompakte Form mitbringen – das gilt sowohl für den Griff als auch für die Klinge.

Wer sich für ein Jagdmesser mit einer sogenannten Sägeklinge entscheidet, der kann Schlösser problemlos aufbrechen. Einige Verbraucher sind allerdings der Meinung, dass diese Klingenform heute nicht mehr zeitgemäß ist, da sie als unhygienisch und unhandlich gilt. Doch es gibt nach wie vor Anhänger dieser Klingenform.

Das sollte ein modernes Jagdmesser noch mitbringen

Ganz klar: Die Klinge, der Griff, die Verarbeitung und natürlich die Größe des Messers entscheiden darüber, ob es sich um ein passendes Modell handelt oder nicht. Wer allerdings Zusätze erwartet, die den Alltag noch komfortabler machen, der sollte auf weitere Details achten.

Es gibt zum Beispiel Jagdmesser mit Parierstangen oder einem speziellen Griffstopp. Diese Extras sorgen dafür, dass Nutzer noch weniger leicht abrutschen und machen das Schneiden nicht nur sicherer, sondern auch bequemer.

Die Balance ist bei einem modernen Jagdmesser von hoher Bedeutung. Das Messer muss gut in der Hand liegen, ohne dass zu viel Gewicht an der Spitze oder im hinteren Bereich lastet. Das würde dafür sorgen, dass die Nutzung erschwert wird und zudem das Messer schneller aus der Hand fällt.

Das Gewicht der Klinge muss auf das Gewicht des Griffes abgestimmt sein, damit die Balance optimal passt. Zudem ist es wichtig, das neue Messer in aller Ruhe in der Hand zu wiegen und zumindest trocken zu testen. Nicht für jeden Nutzer ist die gleiche Balance passend.