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So findet man das richtige Santoku Messer

Was ist ein Santoku Messer

Santoku-Messer

Foto: 3quarks / depositphotos.com

Wir wollen uns zunächst der Frage widmen, was ein richtiges Santoku Messer ist. Schon allein der Name dürfte bei vielen Lesern und Leserinnen diese Frage aufkommen lassen. Wie der Name schon besagt, kommt das Santoku Messer aus dem asiatischen Raum. Genauer gesagt ist das Santoku Messer in Japan groß geworden und hat dort einen hohen gesellschaftlichen Wert. Immerhin trägt statistisch gesehen jeder zweite Japaner ein Santoku Messer bei sich. Das Wort hat einen inneren Wert und ist, wie im japanischen Kulturraum üblich, auch an Tugenden geknüpft. Dafür steht das Wort Santoku auch. Die breite Anwendung findet ebenso mit japanischen Tugenden statt und der Japaner benutzt das Santoku Messer, um alle Arten von Fisch zu schneiden (ein japanisches Kulturgut und seit Gedenken auf dem Speisezettel der Japaner). Daraus ergibt sich auch, dass das Messer sehr scharf sein muss, da es auch Knochenteile durchtrennen können muss. Die drei Tugenden werden im Prinzip auch mit den drei Eigenschaften übersetzt, die auf das Santoku Messer zutreffen müssen. Dazu zählen etwa das Schneiden, Würfeln und Hacken. Ein gutes Santoku Messer muss auch leicht in der Hand gehalten werden können. Gleichzeitig ist auf die Auswahl des Materials zu achten. Ein qualitativ hochwertiges Santoku Messer muss auch festem Stahl gefertigt sein. Es sollte eine messerscharfe Klinge besitzen. Dies setzt im Umkehrschluss gleich, dass das Santoku Messer einen harten Klingengrad aufweist. Durch den scharfen Klingenmantel kann erst Fisch und Fleisch optimal geschnitten werden. Durch die scharfe Klinge des Santoku Messers lässt sich auch der schärfere Kantenwinkel besser einsetzen. Man findet dann auch weniger Reibung beim Ansetzen des Messers.

Kaufkriterien für das Santoku Messer

Man könnte daraus auch gezielt Kriterien für den Kauf des Santoku Messers ableiten. Diese Zeichen sind auch klare Kaufkriterien. Sie müssen erfüllt sein. Hersteller weisen zwar gerne selbst darauf hin, es kann aber sinnvoll sein, sich unabhängige Analysen und Bewertungen von diversen Messern im Angebot durchzulesen. Für Sie als Käufer und Käuferin ist es daher auch wichtig, dass sie diese Kriterien kennen. Sie können einen guten Report auch daran erkennen, ob der Blogger und Bewerter eines Santoku Messers das ausgewählte Messer anhand der oben angeführten Kriterien beurteilt. Fehlt einer dieser Punkte, dann sollten Sie nach ergänzenden Informationen suchen, da für Sie als Käufer auch ein Gesamtspektrum an Kriterien erfüllt werden müssen. Die Schneidequalität hängt direkt davon ab. Man sieht auch sehr gut, dass die Beschreibung des Santoku Messer für das Erkennen eines guten Santoku Messers sehr wichtig ist. Nicht alle Santoku Messer sind auch doppelseitig abgeschrägt. Manche Messer sind nur einseitig abgeschrägt. Solche Messer sollten sie meiden. Dies ist für die Schneidequalität sehr wichtig und besagt viel über das Messer. Denn Sie müssen sich vorstellen, dass der Winkel der Messerkante wichtig beim Ansetzen auf Fisch und Fleisch ist. Wenn also bei einem zu kurzen oder breiten Winkel das Ansetzen erschwert wird, macht sich das sofort beim Ergebnis des geschnittenen Fleisches (oder auch beim Fisch) bemerkbar.

Nicht auf Irrläufer vertrauen – Nachahmerprodukte sind zu vergessen!

Das Ergebnis wird nicht zufriedenstellend sein. Außerdem tun Sie sich beim Schneiden schwer, was ebenso nicht im Sinne des Erfinders ist. Man muss dazu sagen, dass durch den globalen Siegeszug des Santoku Messer in die Küchen dieser Welt sehr viele Nachahmerprodukte auf den Markt gekommen sind. Viele Hersteller sind auch aus Konkurrenzgründen von der in Asien üblichen Bau- und Konstruktionsweise abgekommen. Dies ist nicht im Sinne des Konsumenten. Der Winkel der Messkante sollte einen bestimmten Grad aufweisen. Wenn man nun von der japanischen Tradition abkehrt, so mag das in der Herstellung billiger sein, es ist aber nicht im Sinne des Erfinders. Es leidet letztlich die Optik und vor allem die Schneidequalität darunter. Gerade bei solchen feinen Details ist der Konsument oft geneigt, wegzusehen. Dies erfolgt entweder aus Unwissenheit oder aus Geldgründen. Gerade diese kleinen Details entscheiden aber für eine hohe oder eine niedere Bewertung beim Santoku Messer. Der Preis mag zwar ein Grund sein, warum man sich für ein bestimmtes Santoku Messer entscheidet. Aus Konsumentensicht sollte man jedoch immer das Preis-Leistungs-Verhältnis im Auge behalten. Diese Gesamtbetrachtung ist sehr wichtig, um ein Urteil über das Santoku Messer bzw. dessen Qualität fällen zu können. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist auch die Länge der Klinge. Auch hier gibt es zum Teil schon paradoxe Anwandlungen. Vieles wird unter dem Namen des Santoku Messers verkauft, hat aber mit der eigentlichen Definition nichts zu tun. Dies hat auch damit zu tun, dass man ursprünglich in Europa nicht so viel Fisch geschnitten hat wie es die Japaner tun (Stichwort Sushi) und dadurch auch die mangelnde Qualität aufgrund verschiedener Klingenausfertigungen und -längen nicht sofort aufgefallen sind. Gerade bei der Zubereitung von Sushi fällt jedoch sehr rasch die zu kurze (oder in seltenen Fällen auch zu lange) Klinge auf. Es ist daher sehr wichtig, dass Sie als Konsument auf die richtige Klingenlänge beim Kauf des Santoku Messers achten. Ein gutes Santoku Messer sollte eine Klingenläge von etwa 15 Zentimeter haben. Der Rahmen wird etwa zwischen zwölf und achtzehn Zentimeter gesehen. Nur wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, kann man auch von einem passenden Santoku Messer sprechen. Es ist dann ohne Probleme für die Zubereitung von Fleisch oder Fisch verwendbar. Selbst Nüsse oder bestimmte Gemüsesorten können sehr gut mit dem Santoku Messer geschnitten werden.