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Santokumesser – Damastmesser

In den vergangenen Jahren sind die Bekanntheit und die Beliebtheit der Damastmesser in der Form von Santoku Messern stark angestiegen. Sowohl Profis, wie auch Hobbyköche nutzen immer mehr die zuverlässigen Helfer der Wakoli Santokumesser in der Küche. Neben den normalen Küchenanwendungen eignen sich diese Messer auch für die Bereiche Fischen, Jagt, Zelten sowie für den Garten.

Ein multivalenter Einsatz ist mit diesem Gerät garantiert. Die primäre Besonderheit der Messer, besteht in den mehreren Lagen Stahl, aus denen die Geräte hergestellt sind. Der Herstellungsprozess ist aufwendig, sorgt jedoch primär für eine besonders elastische und stabile Klinge.

Ganz grundsätzlich werden Santokumesser als hochwertige und vor allem teure Messer auf dem Markt wahrgenommen. Früher wurden diese Messer mit einem sehr hohen händischen Anteil gefertigt. Mittlerweile erfolgt die Herstellung oftmals auf industriellem Wege. Den industriell gefertigten Messern fehlt es jedoch im Allgemeinen an Exotik, Vielfalt, Wertigkeit sowie Unikatcharakter.

Wakoli Santoku Damastmesser

54,99 €

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Der exotische Charakter der Messer

Damastmesser haben recht wenig mit der Stadt Damaskus zu tun. In der Mythologie wird jedoch immer wieder eine Analogie zwischen Damaskus und den berühmten Messern gezogen. Unabhängig von der fehlenden Analogie gibt es eine komplexe geschichtliche und geografische Verbreitung. Diese Verbreitung auch über internationale Handelswege hinweg sorgt seit jeher für das exotische Flair der Messer.

Damastmesser Musterung

Damastmesser

Die Vielfalt der Messer

Die multivalenten Arten und verschiedenen Musterbildungen des speziellen Damaszenerstahls bieten viele Möglichkeiten. Hierbei gibt es jedoch ganz verschiedene Einflussfaktoren, die auf das Materialerscheinungsbild einwirken. Die entsprechenden Einflussfaktoren sind im Rahmen des Herstellungsverfahrens nicht immer 100 prozentig identisch. Aufgrund der Vielfältigkeit der Einflussfaktoren kommt es zu einer ganzen Bandbreite am Damastklingen. Die Vielfalt und die daraus entstehende Individualität der Messer sorgt seit je her für die Faszination und Bekanntheit.
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Der Unikatcharakter des Messers

Die Messer werden aus handgemachtem Damaststahl gefertigt. Aufgrund dessen werden sie auch als lebendiges Messer bezeichnet, denn jede Klinge ist anders. Die Bearbeitungsart ist dafür verantwortlich, dass sich eine ganz individuelle Handschrift in der vorzufindenden Struktur herausbildet. Die bestehenden Unregelmäßigkeiten, die hierbei entstehen unterstützen die bestehenden organischen Muster. Somit erhalten sie den berühmten unverwechselbaren Charakter.

Die Wertigkeit der Messer

Die hohe Qualität des Stahls sowie das Wissen und das Können der Schmiede entscheiden über die realen Wertigkeiten der Klingen.

Die Eigenschaften der Kochmesser aus Damast

Die Messer sind für ihre komplexen und ansehnlichen Maserungen bekannt. Parallel hierzu überzeugen die Messer mit einer besonders hohen Schärfe, Qualität und Langlebigkeit.

Vorteile

  • Die Messer bleiben sehr lange scharf
  • Sie weisen eine sehr hohe Verarbeitungsqualität auf
  • Sie überzeugen parallel mit einer starken Langlebigkeit
  • Sie verfügen über eine flexible sowie eine äußerst stabile Klinge

Nachteile

  • Die Messer sind nicht spülmaschinenfest
  • Sie sind nicht rostfrei
  • Die Messer sind im Regelfall sehr hochpreisig

Der Begriff Damastmesser ist auf dem Markt nicht geschützt. Aufgrund dessen gibt es mittlerweile ganz unterschiedliche Hersteller, die auch Billigmesser anbieten. Industriell gesehen werden diese Billigklingen aus ganz gewöhnlichem Messerstahl gefertigt und lediglich mit einer Lage gemustertem Stahl überzogen.

Der gemusterte Stahl sorgt in diesem Kontext für die entsprechende und bekannte Optik. Aus diesem Grunde ist es für Konsumenten vor dem Kauf wichtig sich mit den Parametern für gute Messer aus Damast Informationen einzuholen, um gute Santokumesser zu erkennen und nicht auf Billigmesser hereinzufallen.

Die Herstellung der Messer

Die Herstellung des Stahls ist eine besonders komplexe Aufgabe und kann auf verschiedene Weise abgehandelt werden. Damast ist ein Stahl, der durch unterschiedliche Legierungen feuerverschweißt wird.

Das Werkstück, das hieraus resultiert, bezeichnet man auch als Schweißverbundstahl. Im Normalfall besteht hieraus sehr harter und vor allem stabiler Stahl sowie auch weichere Stähle. Vor der eigentlichen Weiterverarbeitung werden die Werkstücke auf mehr als 1200 Grad Celsius weiter erhitzt. Im Anschluss daran wird der Stahl geschmiedet und gefaltet.

Diesen Vorgang wiederholt man dann solange bis die benötigte Anzahl der Lagen erreicht ist. Die Klingen müssen in einer stabilen und massiven Form gefertigt werden, um adäquat eingesetzt zu werden. Je Faltung verdoppelt sich hierbei die Lagenanzahl, so dass man recht schnell auf mehr als 100 Lagen kommt. Die Santokumesser, die traditionell gefertigt werden, kommen sogar auf mehr als 300 Lagen. Die entsprechenden Muster gelangen auf die Schmiedemesser durch das abschließende Säurebad, um eine Härtung zu initiieren.

Welche Arten dieser Messer gibt es?

Wilder Damast

Der Hauptunterschied in der Verwendung befindet sich in der Stahlverwendung. Bei Wildem Damast nutzt man sowohl harten Stahl, wie auch zähen Stahl. Diese Sorten werden übereinandergelegt und dann feuerverschweißt.

Diese Messer entstehen in kompletter Handarbeit. Durch die traditionelle Fertigung können wirklich einzigartige Messer gefertigt werden. Bei der industriellen Fertigung werden solche Unikate nicht produziert.

Industrieller Kernstahl

Industriell gefertigter Kernstahl ist preisgünstiger als traditionell gefertigter Stahl. Konsumenten kommen mit dieser Variante dazu hochwertige Messer zu nutzen. Im Wesentlichen ist einer der Hauptunterschiede, dass Kernstahl verwendet wird. Zusätzliche wird der Kernstahl mit Lagen von gefaltetem Stahl umhüllt und im entsprechenden Herstellungsprozess dann wieder miteinander verbunden.

Die Pflege von diesen speziellen Santokumesser

Damit man diese Santokumesser auch langfristig gut nutzen kann, ist spezielle Pflege notwendig. Bei der Pflege muss man jedoch einige Indikatoren beachten. Man sollte in diesem Kontext dringend darauf verzichten, die Messer in die Spülmaschine zu packen. Hierbei wäre die Verwendung von Chemikalien kontraproduktiv. Denn sie könnten den Stahl nachhaltig beschädigen. Die zusätzliche Hitzeaussetzung würde die Substanz ebenso nachhaltig verändern.

Man sollte es parallel unbedingt vermeiden, die Santokumesser im Spülwasser liegen zu lassen. Hierbei würden die Messerklingen schnell Rost ansetzen und man könnte sie auf Dauer nicht mehr nutzen. Auch ist es ebenso empfehlenswert das Messer nach der Benutzung direkt zu säubern. Hierbei sollte die Nutzung von lauwarmen Wasser und einem Microfasertuch forciert werden.

Wie schärft man solche Messer am effektivsten?

Die hohe Qualität der Messer ermöglicht eine nachhaltige Klingenschärfe. Dennoch müssen auch solche Messer nach einer Zeit nachgeschärft werden. Um eine optimale Schärfung zu initiieren sind mehrere Optionen denkbar. Hier kann man beispielsweise einen Wetzstahl nutzen. Jedoch ist die Klinge hierfür zu weich.

Die beste Wahl in diesem Kontext ist der Schleifstein. Jedoch muss dringend die Anzahl der genutzten Körnungen beim Schleifstein betrachtet werden. Umso niedriger die verwandte Körnung ist, umso gröber ist der entsprechende Schliff. So sollte ein Schleifstein mit einer 250 er – 300 er Körnung immer dann verwendet werden, wenn größere Beschädigungen vorhanden sind. Die optimale Verwendung für normale Abnutzungserscheinungen sind 1000er Körnungen der Schleifsteine.

Der Schliff kann somit hergestellt und die Klinge kann zusätzlich mit mehr Schärfe versehen werden. Wenn es die Situation erfordert, ist es auch denkbar, dass das Messer im Nachhinein durch den Polierstein nachpoliert wird.

Fazit Santoku Damastmesser – Wakoli Santokumesser

Kunden, die ein passendes Messer suchen, sollten folgende Parameter bei dem Kauf beachten. Man unterscheidet hierbei den Verwendungszweck mit der Gesamtlänge und einer entsprechenden Klingenhöhe, den Preis sowie die Optik. Konsumenten sollten sich die Frage stellen, ob sie es als Kochmesser oder Küchenmesser nutzen möchten oder doch eine andere Verwendungsmöglichkeit eher in Betracht ziehen.

Kunden sollten darüber hinaus auch das Preis-, Leistungsgefüge beachten. Neben diesen Komponenten sind die Parameter der Optik des Weiteren sehr wichtig. Die Zubereitungsfreude, die sich für den Nutzer durch qualitativ hochwertige Santoku Damastmesser ergibt, ist für den Kochvorgang und auch für die Qualität des Essens mitunter ausschlaggebend.